Gäbe es in der Finanzwelt ebenfalls einen EID DES HIPPOKRATES hätten Ärztinnen und Ärzte mehr Geld auf ihren Konten

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René Seltmann (Herausgeber)

Gäbe es in der Finanzwelt ebenfalls einen EID DES HIPPOKRATES hätten Ärztinnen und Ärzte mehr Geld auf ihren Konten

 

Niemand möchte die Intelligenz der Mediziner beleidigen. Eine „Krankheit“ namens „Morbus Pecuniae Ignorantia“ findet sich nicht unter den rund 30.000 Krankheiten. Die künstlerische Freiheit ist an dieser Stelle ein wenig mit uns durchgegangen, weil wir nicht direkt den Finger in die Wunde legen wollten. Fast jeder selbstständige Unternehmer (für uns ein Oberbegriff, der u. a. auch Freiberufler erfasst) weiß um Umsatz und Gewinn. Doch wie dieser Gewinn gewinnbringend und vor allen Dingen sicherer angelegt wird, ist vielen fremd. Weil ihnen die Zeit fehlt, sich selbst darum zu kümmern (was wichtiger denn je ist), vertrauen sie ihr schwer verdientes Geld Dritten an. Dass diese nicht von der Hand in den Mund leben und sich für ihre Dienstleistungen fürstlich bezahlen lassen, ist den Rat suchenden monetären Laien nicht bewusst. Dabei können schon wenige Prozente über einen sicheren wie dauerhaften Wohlstand entscheiden.

 

Da es in der Finanzbranche keinen „Eid des Hippokrates“ gibt, ist jeder Rat suchende Laie (s)einem Berater hilflos ausgeliefert. Vielen, nicht allen, ist leider das eigene Hemd näher als die Jacke. Dabei sind es mehr die Kosten und weniger die Beratung, die zu erheblichen Verlusten führen. Interessanterweise, so scheint es, vertrauen Ärzte in Sachen Geld häufig nur einem Berater und wundern sich dann, dass sie nie auf den sprichwörtlich grünen Zweig kommen. Allein schon die Tatsache, dass Versicherungskaufleute in diesen unsicheren Zeiten vor allem kapitalbildende Lebensversicherungen anbieten und verkaufen, zeigt, dass nicht wenige in der Gesundheitsbranche unter MORBUS PECUNIAE IGNORANTIA (MPI) „leiden“ und damit unter fehlendem Geldwissen. Nur deshalb ist es der Finanzbranche möglich, selbst in Zeiten niedriger Zinsen und hoher Inflationsrate besagte Lebensversicherung, eine Rentenversicherung in Verbindung mit einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung oder eine Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr an Ärzte zu vermitteln. Diese glauben, dass es in Sachen Wohlstand und Vermögensbildung so etwas wie eine eierlegende Wollmilchsau gibt, die ihnen alle Probleme und Wünsche abnimmt. Diese Einstellung überrascht. Das wäre ja so, als würde man ein 5-Gänge-Menü durch den Fleischwolf drehen, um dann in einem Schritt alles zu essen, um satt zu werden. Auch gehen nicht wenige Ratsuchende noch immer davon aus, dass ein „Allfinanz-Berater“ allein in der Lage ist, zu allen Versicherungs- und Finanzfragen Auskunft geben zu können. Dabei müssten sie es aufgrund einer Vielzahl von Fachärzten besser wissen.

 

Auch wenn keine Generation etwas zu verschenken hatte, so sind heute die Zeiten so außergewöhnlich anders und schlecht, dass es buchstäblich darum geht, jeden Cent einmal mehr umzudrehen, bevor er ausgegeben oder investiert wird. Genau dafür steht das Wissen in diesem Buch. 

 

 ISBN 978-3-949789-35-9